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A 14

Die Vertreter der Mächte behandeln das Gesuch des Großherzogs von Baden betreffend die Beschleunigung der Verhandlungen über offene territorialen Fragen. Diskussion und Genehmigung von Noten an den Bevollmächtigten des Königs von Spanien in Paris und an die Botschafter der Mächte in Madrid betreffend Montevideo. Verhandlung über die zukünftige Auslegung der Verträge von 1815 unter Ausschluss des französischen Vertreters Richelieu.

Protokoll der 14. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-17
A 12

Verlesung eines Schreiben des portugiesischen Außenministers Palmella , mit welchem dieser dem durch die Pariser Ministerialkonferenz aufgesetzten Vertrag zur Beilegung des Konflikts zwischen Portugal und Spanien wegen der Besetzung Montevideos zustimmt. Die Vertreter der alliierten Mächte beschließen, auch den spanischen Hof zur Zustimmung zu diesem Abkommen einzuladen. Weitere Verhandlungen über die Auslegung der Verträge von 1815 nach der in Aachen getroffenen Übereinkunft mit Frankreich.

Protokoll der 12. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-15
A 11

Die Vertreter der alliierten Mächte befassen sich mit dem Durchmarsch bayerischer Truppen durch badisches Territorium und beschließen, zwischen den Höfen in Karlsruhe und München zu vermitteln. Anschließend Verhandlung über die zukünftigen Beziehungen der alliierten Mächte zu Frankreich sowie den anderen europäischen Staaten.

Protokoll der 11. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-14
A 39

Auf Initiative des britischen Außenministers Castlereagh fassen die Vertreter der Mächte den Beschluss, die Ministerialkonferenz in London mit der Frage der Abschaffung des Sklavenhandels zu befassen, ohne die Antwort des Königs von Portugal und Brasilien auf die abgesendete Demarche abzuwarten. Die Vertreter Russlands versichern, Verhandlungen über praktische Maßnahmen zur Abschaffung des Sklavenhandles in London zu unterstützen.

Protokoll der 38. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-19
A 31

Die Vertreter der Mächte beraten über das Problem der Piraterie in nordafrikanischen Gewässern; zwei vom Vertreter Frankreichs und Österreichs verfasste Denkschriften werden an die in London tagende Ministerialkonferenz weitergeleitet. Anschließend thematisieren die Vertreter Russlands die Verwahrung Napoleon Bonapartes auf St. Helena. Die Bevollmächtigten beschließen außerdem, der schwedischen Regierung vertrauliche bzw. offizielle Noten betreffend die Nicht-Einhaltung des Vertrags von Kiel zukommen zu lassen.

Protokoll der 31. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-13
A 50

Die Vertreter Russlands legen eine Denkschrift betreffend die Sicherstellung und Erhaltung eines permanenten Friedens nach dem Ende der Okkupation Frankreichs durch die Truppen der alliierten Mächte vor.

Die russischen Vertreter präsentieren in dieser Ergänzung zur vertraulichen Denkschrift die Vorstellungen ihrer Regierung hinsichtlich des politischen Systems in Europa und definiert die Rolle der Quadrupelallianz.

Russisches Konzept von Kapodistrias , nach welchem Österreich, Großbritannien, Frankreich, Preußen und Russland die Grundlagen ihrer zukünftigen politischen Kooperation auf der Basis eines engen Bündnisses festlegen.

Kongress von Aachen: Ergänzungen zu den Protokollen

1818-10-08
A 33

Die Geheimprotokolle vom 15. November 1818 betreffend die Quadrupelallianz vom 20. November 1815 sowie den Bündnisfall werden von den Gesandten Österreichs, Großbritannniens, Preußens und Russlands redigiert sowie paraphiert.

Protokoll der 33. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-15
A 32

Der britische Vertreter Wellington berichtet über kriminelle Verschwörungen in den Niederlanden. Anschließend Verlesung eines Protokolls betreffend die Wünsche der mediatisierten Fürsten und Grafen. Die Vertreter der Mächte beraten über strittige Angelegenheiten innerhalb des Deutschen Bundes: den territorialen Konflikt zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Bayern, den Zoll von Elsfleth und die Ansprüchen des Herzogs von Oldenburg, die Klage des Prinzen Windisch-Graetz gegen den König von Württemberg, den Konflikt zwischen dem Landgrafen von Hessen-Homburg und dem Großherzog von Hessen, das Arrangement zwischen den Häusern Thurn und Taxis und Hohenzollern-Sigmaringen sowie die Beschwerden ehemaliger Grundbesitzer im Königreich Westphalen im nunmehrigen Kurfürstentum Hessen. Der französische Premierminister Richelieu thematisiert die Gefahren der Piraterie im Atlantik; die Vertreter der Mächte beschließen, eine diesbezüglich Note an die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zu richten.

Protokoll der 32. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-14
A 17

Der Vertreter Frankreichs übermittelt den Vertretern der alliierten Mächte Beschwerden von Seiten der französischen Untertanen und der französischen Regierung finanzielle Forderungen betreffend. Die Gesandten kommen überein, eine Kommission zur Untersuchung dieser Beschwerden zu bilden.

Protokoll der 17. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-22
A 16

Die Vertreter der alliierten Mächte unterzeichnen ein Protokoll betreffend die Interpretation der Verträge von 1815 nach dem Abzug der Besatzungstruppen aus Frankreich.

Protokoll der 16. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-19
A 15

Die Vertreter der alliierten Mächte behandeln erneut einen Protokollentwurf des russischen Diplomaten Kapodistrias betreffend die Interpretation der Verträge von 1815 nach dem Abzug der Besatzungstruppen aus Frankreich.

Protokoll der 15. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-18
A 30

Der französische Premierminister Richelieu verliest eine Denkschrift in Beantwortung der britischen Vorschläge zur Überwachung und Unterdrückung des Sklavenhandels. Die Vertreter der Mächte beraten über eine Note Portugals betreffend die Frage der Piraterie und ersuchen Richelieu , seine Eindrücke hinsichtlich dieser Denkschrift vorzulegen.

Protokoll der 30. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-11
A 42

Die Vertreter Russlands und Preußens übernehmen im Konflikt zwischen Peter I., Herzog von Oldenburg und Wilhelm Gustav Friedrich Graf von Bentinck um die Herrschaft von Kniphausen die Vermittlung. Sollte diese Mediation zu keinem Ergebnis führen, wird die Territorialkommission in Frankfurt a. M. über die Mediatisierung der Herrschaft Kniphausen entscheiden.

Protokoll der 41. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-20
A 10

Der britische Gesandte Wellington berichtet Einzelheiten über die Reduktion der französischen Entschädigungszahlung, wie sie in der Konvention vom 9. Oktober festgelegt wurde. Deren Inhalt wird den europäischen Höfen mittels Zirkularschreibens durch die jeweiligen diplomatischen Gesandten übermittelt. Die Vertreter der Mächte beschließen, den diplomatischen Gesandten an den europäischen Höfen Instruktionen betreffend die angestrebte hessische Königswürde zukommen zu lassen. Anschließend Behandlung einer Anfrage des Großherzogs von Baden betreffend den bayerischen Truppendurchzug, Besprechung des Stands der Verhandlungen um Montevideo sowie Befassung mit dem Aufenthaltsort mehrerer Mitglieder der Familie Bonaparte.

Protokoll der 10. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-13
A 01

Eröffnung der Beratungen und Erörterung der Frage, ob die militärische Besetzung Frankreichs entsprechend dem Vertrag vom 20. November 1815 beendet wird. Der französische Premierminister Richelieu legt einen Vorschlag zur Regelung der 1815 festgelegten finanziellen Klauseln vor.

Protokoll der 1. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-09-29
V I 04

Die Vertreter Russlands erklären, dass der Zar die von Außenminister Montmorency im Namen der französischen Regierung am 20. Oktober 1822 gemachten Ausführungen und Fragen zustimmend zur Kenntnis genommen habe und der französischen Regierung seine Unterstützung in Hinblick auf Maßnahmen gegen die Revolution bzw. die Regierung anbiete.

I. Affaires d’Espagne Denkschrift Nesselrodes (Russland)

1822-10-20
A 20

Die Vertreter der Mächte verhandeln über die Frage des rechtmäßigen Besitzes des Herzogtums Bouillon und vertagen die Angelegenheit zur Einholung weiterer Informationen, verwerfen die vom badischen Hof vorgeschlagenen territorialen Maßnahmen und beschließen, im Streit zwischen Dänemark und Schweden um die Übernahme der norwegischen Schulden entsprechend dem Vertrag von Kiel vom 14. Jänner 1814 vorerst freundschaftlich auf König Karl XIV. Johann von Schweden einzuwirken, um ihn zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten zu bewegen.

Protokoll der 20. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-29
A 18

Die Vertreter der Mächte behandeln ein Gesuch des spanischen Hofes hinsichtlich einer Intervention anlässlich der Unabhängigkeitserklärung der südamerikanischen Kolonien. Vertagung der Beratung auf eine der folgenden Sitzungen.

Protokoll der 18. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-23
A 21

Die Vertreter der alliierten Mächte geben dem Ersuchen des französischen Premierministers Richelieu statt, die Zahlungsfrist der Entschädigungssumme zu verlängern und die Einlösung der Wechsel an verschiedenen Orten durchzuführen. Alexander Baring wird nach Aachen geladen. Die Einzelheiten der zwischen Preußen und Baring getroffenen Abmachungen hinsichtlich der aus der Konvention vom 9. Oktober resultierenden Zahlungen werden separat zu Protokoll genommen.

Protokoll der 21. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-03
A 24

Die Vertreter der Mächte verhandeln über die Territorialstreitigkeiten zwischen dem Herzog von Bourbon und dem Prinzen Charles de Rohan hinsichtlich des Herzogtums Bouillon sowie die Entschädigungszahlungen der Niederlande an das Haus Rohan als Abgeltung von Souveränitätsrechten; in der zweiten Angelegenheit schlagen die Vertreter der Mächte die Einrichtung einer Schiedskommission vor. Anschließend Verhandlungen der offenen Territorialfragen betreffend das Großherzogtum Baden.

Protokoll der 24. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-05
A 23

Die Vertreter Großbritanniens präsentieren Vorschläge, um Portugal zur Abschaffung des Sklavenhandels zu bewegen, und regen die Einführung eines allgemeinen Visitationsrechts auf Schiffen mutmaßlicher Sklavenhändler an.

Protokoll der 23. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-04
A 28

Die Vertreter Russlands überreichen Denkschriften bezüglich des Territorialkonflikts zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Bayern und präsentieren das Konzept eines an den König von Bayern zu richtenden Schreibens. Die Dokumente werden bis zur Stellungnahme Österreichs ad referendum genommen.

Protokoll der 28. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-10
A 26

Die Vertreter der Mächte behandeln die Eingabe des Herzogs von Oldenburg, des Herzogs von Sachsen-Coburg sowie des Landgrafen von Hessen-Homburg betreffend die Arrondierung ihres Territoriums; die Frage des Zolls von Elsfleth und des politischen Status der Herrschaft Kniphausen; die Bitte des Landgrafen von Hessen-Homburg um Vermittlung hinsichtlich von Stimmrechten im Deutschen Bundestag sowie der territorialen und finanziellen Arrangemens mit dem Großherzog von Hessen; das Ersuchen des Fürsten von Windisch-Grätz um Beistand in seinem Konflikt mit dem König von Württemberg; die Eingabe des Fürsten von Thurn und Taxis um Zustimmung zu einem Territorialtausch – und in der Folge – Erhebung in den Reichsfürstenstand.

Protokoll der 26. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-07
A 13

Die Vertreter der Mächte ratifizieren die Konvention vom 9. Oktober 1818 in vorläufiger Form und autorisieren damit Wellington , den Befehl für den Abzug der Besatzungstruppen aus Frankreich zu erteilen.

Protokoll der 13. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-17
A 41

Die Vertreter der Mächte fixieren verschiedene territoriale und anderer offene Angelegenheiten betreffend das Großherzogtum Baden in einem definitiven Protokoll.

Protokoll der 40. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-20
A 40

Die Vertreter der Mächte beauftragen die Ministerialkonferenz in London mit der Beratung von Maßnahmen gegen die aus den nordafrikanischen Gebieten stammenden Piraten. Die Vertreter Großbritanniens und Frankreichs erklären ihre Bereitschaft, ein Schreiben an die nordafrikanischen Herrscher zu richten, um mögliche Konsequenzen ihrer Duldung der Piraterie darzulegen. Zudem behalten sich die Vertreter der Mächte vor, ein Schreiben in derselben Angelegenheit an die Pforte zu richten.

Protokoll der 39. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-20
A 27

Die Vertreter der Mächte beraten über die Gesuche der Herzöge von Oldenburg und Sachsen-Coburg sowie des Landgrafen von Hessen-Homburg um territoriale Arrondierung im Tausch mit Preußen; Beschluss, diese Angelegenheit nicht weiter zu verfolgen.

Protokoll der 27. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-09
A 04

Die Vertreter der alliierten Mächte informieren den französischen Premierminister Richelieu über die in der dritten Sitzung gefassten Beschlüsse. Auftrag an den britischen Gesandten Wellington , sich mit den Vorbereitungen für den Abzug der Truppen zu befassen.

Protokoll der 4. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-02
A 25

Die Vertreter Russlands überreichen eine Denkschrift bezüglich der von den Vertretern Großbritanniens in der Sitzung vom 4. November gemachten Vorschlägen betreffend die Abschaffung des Sklavenhandels, präsentieren das Konzept eines Schreibens an den König von Portugal und Brasilien und schlagen Maßnahmen zur Abschaffung der von den nordafrikanischen Territorien unterstützten Piraterie vor.

Protokoll der 25. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-07
V VI 1

Die Vertreter der Mächte beschließen, ihre diplomatischen Bevollmächtigten in Brüssel damit zu beauftragen, bei der niederländischen Regierung auf die Beseitigung der Hindernisse der freien Schifffahrt auf dem Rhein hinzuwirken.

VI. Navigation du Rhin Procès-verbal

1822-11-27
V VII 1

Der Antrag von Katherina, Prinzessin von Montfort , und ihres Gatten Jérôme, Prinz von Montfort , ihren Wohnsitz von Triest nach Rom zu verlegen, wird von den Bevollmächtigten der alliierten Mächte bewilligt. Die österreichische Regierung wird die dafür notwendigen Reisepässe ausstellen. In Rom werden sie von der päpstlichen Regierung sowie den Repräsentanten der alliierten Höfe überwacht werden. Ebenso wird es Napoleon Archille Murat gestattet, in die Vereinigten Staaten von Amerika zu reisen. Er wird einen Reisepass nach Hamburg erhalten; eine Rückkehr nach Europa ist ihm nur mit der Erlaubnis der alliierten Mächte gestattet.

VII. Protocole du 21 Novembre concernant M me Madame la Princesse de Montfort et le Prince Jérôme son époux et M r Monsieur Achille Murat

1822-11-21
V VIII 1

Die Mächte legen die Formalien fest, nach welchen über die Forderungen des Prinzen Francesco Borghese Aldobrandini hinsichtlich von Einkünften aus den Salinen Kreuznach und Dürkheim entschieden werden wird.

VIII. Protocole du 21 Novembre concernant La réclamation du Prince Aldobrandini

1822-11-21
V I 09

Die russischen Vertreter erklären, der Zar begrüße die Vorschläge des österreichischen Kabinetts zur schnellstmöglichen Beendigung der Revolution in Spanien und schlagen vor, sich bereits über weitere Maßnahmen zu einigen, falls das von den Vertretern Österreichs angeregte Vorgehen sich als nicht zielführend erweisen sollte. Zudem plädieren sie, in Anlehnung an die Vorschläge Österreichs, für Separatnoten der Mächte an die spanische Regierung.

I. Affaires d’Espagne Antwort der russischen Bevollmächtigten auf die Vorschläge Metternichs vom 31. Oktober 1822

1822-11-02
V I 08

Der französische Außenminister Montmorency begrüßt die Unterstützung der Vertreter Österreichs, Preußens und Russlands und bedauert, dass die Regierung Großbritanniens einer Intervention in Spanien ablehnend gegenübersteht.

I. Affaires d’Espagne Entgegnung Montmorencys auf die Memoranden der Bevollmächtigten

2017-03-13
V I 07

Der österreichische Staatskanzler Metternich unterbreitet auf Basis der bisher vorgelegten Denkschriften Überlegungen betreffend das weitere gemeinsame Vorgehen der alliierten Mächte gegen Spanien.

I. Affaires d’Espagne Vorschläge Metternichs

1822-10-31
V I 06

Im Auftrag seiner Regierung rät der britische Gesandte Wellington von jeglicher Intervention in Spanien ab und geht nicht weiter auf die in der Denkschrift der französischen Regierung aufgeworfenen Fragen ein.

I. Affaires d’Espagne Denkschrift Wellingtons (Großbritannien)

1822-10-30
V I 05

Die preußischen Gesandten erklären, dass das Kabinett in Berlin das Vorgehen der französischen Regierung in Hinblick auf Spanien unterstützen wird.

I. Affaires d’Espagne Denkschrift Bernstorffs und Hatzfelds (Preußen)

1822-10-30
V I 03

Der österreichische Staatskanzler Metternich beantwortet die durch den französischen Außenminister Montmorency in einer Denkschrift vom 20. Oktober 1822 vorgelegten Fragen der französischen Regierung betreffend die Revolution in Spanien in Hinblick auf die politische Unterstützung durch die österreichische Regierung.

I. Affaires d’Espagne Denkschrift Metternichs

2017-03-13
V I 22

Das russische Kabinett beauftragt den Geschäftsträger in Madrid , der spanischen Regierung seine Sichtweise in Hinblick auf die inneren Zustände Spaniens und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Ruhe in Europa nahezubringen und den Wunsch des Zaren nach Wiederherstellung der inneren Stabilität durch die Beendigung der Revolution zu übermitteln.

I. Affaires d’Espagne Note Nesselrodes an den russischen Geschäftsträger in Madrid

1822-11-26
V I 21

Das preußische Kabinett beauftragt den Geschäftsträger in Madrid , der spanischen Regierung ihre Sichtweise in Hinblick auf die inneren Zustände Spaniens und die daraus resultierenden Konsequenzen auf die Ruhe in Europa nahezubringen und zu erklären, dass vor der Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Spanien und den europäischen Mächten der spanische König volle Entscheidungsfreiheit erhalten müsse.

I. Affaires d’Espagne Note Bernstorffs an den preußischen Geschäftsträger in Madrid

1822-11-22
V I 20

Das französische Kabinett beauftragt seinen Geschäftsträger in Madrid , der dortigen Regierung die Besorgnis des französischen Königs über die inneren Zustände Spaniens zu übermitteln, die auch die innere Stabilität Frankreichs bedrohen könnten. Für diesen Fall habe sich der König in Verona der Unterstützung der dort versammelten Mächtevertreter versichert.

I. Affaires d’Espagne Note des französischen Kabinetts an den Geschäftsträger in Madrid

2017-03-13
V I 02

Der französische Außenminister Montmorency gibt eine mündliche Erklärung betreffend die Position der französischen Regierung hinsichtlich der Revolution in Spanien ab und formuliert drei Fragen, um sich der politischen Unterstützung der alliierten Mächte zu vergewissern.

I. Affaires d’Espagne Erklärung des französischen Außenministers Montmorency

1822-10-20
V I 19

Die österreichische Regierung übermittelt ihrem Geschäftsträger in Madrid ihre Sichtweise der Revolution in Spanien und erklärt, dem Ende der politischen Isolation des Landes nur dann zuzustimmen, wenn der König wieder volle Entscheidungsfreiheit erhalte.

I. Affaires d’Espagne Note Metternichs an den Geschäftsträger in Madrid

1822-12-14
V I 18

Die Vertreter Österreichs, Preußens und Russlands sprechen den Inhalt der Instruktionen an ihre jeweiligen diplomatischen Vertreter in Paris ab.

I. Affaires d’Espagne Protokoll der Sitzung vom 25. November 1822

1822-11-25
V I 17

Wellington übermittelt seine in der Sitzung vom 20. November angekündigte schriftliche Stellungnahme, in welcher sich die britische Regierung gegen eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Spaniens ausspricht.

I. Affaires d’Espagne Stellungnahme Wellingtons

1822-11-20
V I 16

Die Vertreter der Mächte verhandeln über den am 19. November unterzeichneten Procès-verbal sowie über die an die jeweiligen diplomatischen Gesandten in Madrid zu sendenden Instruktionen. Wellington kündigt die schriftliche Übermittlung des britischen Standpunkts zu diesen Fragen an. Beschluss, kein offizielles Protokoll betreffend die Verhandlungen über die spanischen Angelegenheiten zu verfassen; die im Verlauf der Verhandlungen übermittelten Dokumente werden als einfache Mitteilungen der Kabinette betrachtet.

I. Affaires d’Espagne Sitzung vom 20. November 1822

1822-11-22
V I 15

Die Gesandten Österreichs, Frankreichs, Preußens und Russlands unterzeichnen den Procès-verbal. Nach Rücksprache mit Wellington wird über die Abfassung eines umfassenden Protokolls (protocole général) betreffend die spanische Frage entschieden werden.

I. Affaires d’Espagne Sitzung vom 19. November 1822

1822-11-19
V I 14

Die Gesandten Österreichs, Frankreichs, Preußens und Russlands stellen den Procès-verbal betreffend das Vorgehen gegen die spanische Regierung fertig und beschließen, das Schriftstück nach dessen Übermittlung an Wellington zu unterzeichnen.

I. Affaires d’Espagne Précis der Sitzung vom 18. November 1822

1822-11-18
V I 13

Die Vertreter Österreichs, Frankreichs, Russlands und Preußens einigen sich auf die Voraussetzungen, unter welchen eine Unterstützung Frankreichs durch die Mächte obligatorisch würde. Die Vertreter Russlands fordert die Einführung des Reziprozitätsprinzips. Die Resultate der Verhandlungen werden in einem eigenen Protokoll niedergelegt.

I. Affaires d’Espagne Sitzung vom 17. November 1822

1822-11-17
V I 12

Metternich beschreibt die Unterschiede zwischen den Revolutionen auf der Apennin- und der Iberischen Halbinsel und analysiert die Uneinigkeit zwischen Großbritannien auf der einen und den Kontinentalmächten auf der anderen Seite hinsichtlich der Frage des politischen Umgangs mit der Revolution in Spanien.

I. Affaires d’Espagne Geheime Denkschrift Metternichs

1822-11-15
V I 11

Die Vertreter Frankreichs greifen die Vorschläge Metternichs zur schnellstmöglichen Beendigung der Revolution in Spanien auf und schlagen Separatnoten der Mächte an die spanische Regierung vor.

I. Affaires d’Espagne Antwort der französischen Delegation auf die Vorschläge Metternichs vom 31. Oktober 1822

2017-03-13
V I 10

Die Vertreter Preußens begrüßen die Vorschläge Metternichs zur schnellstmöglichen Beendigung der Revolution in Spanien, erklären sich zu weiteren Erörterungen bereit und favorisieren ein gemeinsames Vorgehen der Mächte, ohne sich auf Kollektiv- oder Separatnoten der Mächte an die spanische Regierung festzulegen.

I. Affaires d’Espagne Antwort der preußischen Delegation auf die Vorschläge Metternichs vom 31. Oktober 1822

2017-03-13
V I 01

Der österreichische Staatskanzler Metternich legt seine Ansichten hinsichtlich des diplomatischen Vorgehens der Mächte anlässlich der in Spanien sowie in Portugal ausgebrochenen Revolutionen dar und entwickelt ein Arbeitsprogramm für die Zusammenkunft in Verona.

I. Affaires d’Espagne Vertrauliche Denkschrift Metternichs

1822-10-15
V VIIII 1

Zirkular an die an den deutschen und italienische Höfen akkreditierten Bevollmächtigten Österreichs, Preußens und Russlands, in welchem die Gesandten über die Ergebnisse der Verhandlungen in Verona informiert werden. Die an den deutschen und italienischen Höfen akkreditierten Bevollmächtigen werden angewiesen, den Inhalt des Zirkulars bekannt zu machen und gleichzeitig zu erklären, dass die alliierten Monarchen auf die Unterstützung der Regierungen zählen.

IX. Circulaire finale

1822-12-14
V II 8

Der Bevollmächtigte Sardinien-Piemonts ersucht um Unterstützung, um die Schweizer Regierung zur Auslieferung der wegen ihrer Rolle bei der Revolution im Königreich Piemont-Sardinien verurteilten Personen zu bewegen. Die Vertreter Österreichs, Russlands und Preußens stehen diesem Ansuchten positiv gegenüber und erklären darüber hinaus, dass Staaten in derselben Lage wie das Königreich Sardinien-Piemont ebenfalls berechtigt seien, die alliierten Mächte um Unterstützung zu bitten. Die geeigneten Maßnahmen zur Erreichung der Auslieferung werden festgelegt.

II. Affaires d’Italie Procès-verbal der achten Sitzung

1822-12-14
V II 7

Die Vertreter der italienischen Höfe verlesen ihre Entgegnungen auf die in der Sitzung vom 11. Dezember zur Kenntnis gebrachte Erklärung der alliierten Bevollmächtigten.

II. Affaires d’Italie Procès-verbal der siebten Sitzung

1822-12-13
V II 6

Der König beider Sizilien ersucht das österreichische Kabinett, nach dem Ende der offiziellen militärischen Besatzung des Königreichs beider Sizilien 1824 Truppen zur Verfügung zu stellen. Die Vertreter Österreichs, Russlands und Preußens erklären sich bereit, im Fall eine Notwendigkeit dazu bestünde, gemeinsam über entsprechende Maßnahmen zu beraten. Beschluss, dieses Protokoll geheim zu halten.

II. Affaires d’Italie Procès-verbal der sechsten Sitzung

1822-12-13
V II 5

Die Vertreter Österreichs, Großbritanniens, Frankreichs, Preußens und Russlands informieren die Bevollmächtigten der italienischen Höfe über die Verhandlungsergebnisse hinsichtlich des Truppenabzugs aus dem Königreich Sardinien-Piemont sowie der Truppenreduktion im Königreich beider Sizilien. Verlesung einer an die italienischen Höfe gerichteten Erklärung, in welcher die Höfe Österreichs, Preußens und Russlands auf die Bedeutung administrativer Reformen verweisen, um die Ruhe und die Sicherheit auf der Apenninhalbinsel zu gewährleisten.

II. Affaires d’Italie Procès-verbal der fünften Sitzung

1822-12-11
V II 4

Die Vertreter Österreich, Preußen und Russlands informieren die Gesandten Großbritanniens und Frankreichs über die Reduktion der Besatzungstruppen im Königreich beider Sizilien. Der Bevollmächtigte des Königreichs beider Sizilien bringt die Absicht seines Königs zur Kenntnis, Schweizer Regimenter in Dienst zu nehmen und ersucht dabei um die Unterstützung der alliierten Höfe. Diese wird in Aussicht gestellt.

II. Affaires d’Italie Procès-verbal der vierten Sitzung

1822-12-08
V II 3

Der König beider Sizilien fordert die Verringerung der Zahl der seit 1821 in seinem Herrschaftsgebiet stationierten Besatzungstruppen auf 35.000 Mann; die Vertreter Österreichs, Preußens und Russlands stimmten der Forderung zu. Der Wunsch des Königs beider Sizilien, Artikel III des Protokolls von Laibach vom 20. Februar 1821 hinsichtlich der vom König zu ernennenden beratenden Körperschaften zu modifizieren, wird akzeptiert.

II. Affaires d’Italie Procès-verbal der dritten Sitzung

1822-12-08
V II 2

Die Vertreter Großbritanniens und Frankreichs werden über die in der Sitzung vom 2. Dezember 1822 erzielten Verhandlungsresultate hinsichtlich des Abzugs der Besatzungstruppen aus dem Königreich Sardinien-Piemont informiert und stimmen dem Beschluss zu.

II. Affaires d’Italie Procès-verbal der zweiten Sitzung

1822-12-05
V II 1

Die Vertreter Österreichs, Russlands und Preußens äußern sich über die militärischen, sozialen und administrativen Reformen im Königreich Sardinien-Piemont und stimmen dem geforderten Abzug der österreichischen Besatzungstruppen zu. Der Zeitplan und die Details des Truppenabzugs werden vertraglich festgelegt. Beschluss, den Inhalt des Protokolls sowie der beiliegenden sardischen Denkschrift den Bevollmächtigten Großbritanniens und Frankreichs zu übermitteln.

II. Affaires d’Italie Procès-verbal der ersten Sitzung

1822-12-02
V III 3

Der Vertreter Russlands verliest eine Erklärung, in welcher der Zar seine Befriedigung über die Unterstützung durch seine Alliierten ausdrückt.

III. Affaires de l’Orient Procès-verbal der sechsten Sitzung

1822-11-27
V III 2

Die Vertreter Frankreichs, Preußens und Großbritanniens verlesen im Namen ihrer Regierungen Entgegnungen auf die russische Erklärung vom 9. November 1822 .

III. Affaires de l’Orient Procès-verbal der fünften Sitzung

1822-11-26
V III 1

Die in Wien begonnenen Gespräche in der Orientfrage werden wieder aufgenommen. Die Vertreter Russlands und Österreichs verlesen Erklärungen betreffend den russisch-türkischen Konflikt und den griechischen Unabhängigkeitskampf.

III. Affaires de l’Orient Précis der vierten Sitzung

1822-11-09
T 08

Die Vertreter Österreichs, Preußens und Russlands geben bekannt, dass die Konferenz nach Laibach/Ljubljana verlegt wird, wo Ferdinand I., König beider Sizilien , in Kürze erwartet wird. Die französischen Gesandten übermitteln eine Denkschrift betreffend das Protocole préliminaire vom 19. November 1820 sowie einen Brief des französischen Königs Ludwig XVIII. an den König beider Sizilien.

Protokoll der 8. Sitzung des Kongresses von Troppau

1820-12-24
T 07

Der britische Gesandte Stewart übermittelt Denkschriften betreffend das von den Regierungen Österreichs, Preußens und Russlands geplante Vorgehen gegen die Revolution im Königreich beider Sizilien.

Protokoll der 7. Sitzung des Kongresses von Troppau

1820-12-19
T 06

Die Vertreter Österreichs, Preußens und Russlands informieren die Gesandten Frankreichs und Großbritanniens über die Schreiben, welche hinsichtlich der angestrebten Einbindung des Papstes als Mediator vorbereitet wurden.

Protokoll der 6. Sitzung des Kongresses von Troppau

1820-12-11
T 05

Der französische Vertreter Caraman verliest zwei Schreiben betreffend eine persönliche Intervention König Ludwigs XVIII. und den französischen Standpunkt hinsichtlich des separaten Vorgehens Österreichs, Preußens und Russlands, welches ausdrücklich bedauert wird. Metternich informiert die Vertreter Frankreichs und Großbritanniens darüber, dass die Regierungen Österreichs, Preußens und Russlands den Papst um Vermittlung bei den projektierten Maßnahmen betreffend das Königreich beider Sizilien ersuchen werden.

Protokoll der 5. Sitzung des Kongresses von Troppau

1820-12-07
T 04

Entsprechend dem Beschluss vom 7. November informieren die Vertreter Österreichs, Preußens und Russlands die Gesandten Großbritanniens und Frankreichs über die Ergebnisse ihrer bisherigen vertraulichen Beratungen; Rechtfertigung für dieses Vorgehen durch Metternich .

Protokoll der 4. Sitzung des Kongresses von Troppau

1820-11-19
T 03

Die Vertreter Österreichs, Russlands und Preußens kommen überein, keine diplomatischen Beziehungen mit der Regierung in Neapel aufzunehmen. Metternich informiert die Vertreter Großbritanniens und Frankreichs über bereits geführte vertrauliche Verhandlungen mit den Vertretern Russlands und Preußens betreffend eine gemeinsame Vorgehensweise gegen die revolutionäre Regierung in Neapel. Metternich und die russischen Vertreter verlesen die Anlagen zu diesem Protokoll.

Protokoll der 3. Sitzung des Kongresses von Troppau

1820-11-07
T 02

Die Vertreter Preußens und Russlands geben Erklärungen betreffend die neapolitanische Frage ab. Verhandlung über den Vorschlag des österreichischen Außenministers Metternich , kein Mitglied des Mächtekonzerts möge isoliert in Verhandlungen mit der Regierung des Königreichs beider Sizilien treten.

Protokoll der 2. Sitzung des Kongresses von Troppau

1820-10-29
T 01

Die Vertreter der Mächte kommen überein, an der Stelle eines Protokolls ein Journal über den Fortgang der Verhandlungen zu führen; Friedrich von Gentz wird dessen Endausfertigung übernehmen. Metternich verliest ein Memoire, beinhaltend den österreichischen Standpunkt zu den Geschehnissen im Königreich beider Sizilien und Vorschlägen, wie der Lage im Interesse der europäischen Mächte begegnet werden kann, sowie ein Schriftstück betreffend die zu unterscheidenden chronologischen Phasen der neapolitanischen Frage.

Protokoll der 1. Sitzung des Kongresses von Troppau

1820-10-23
L 09

Der Gesandte des Heiligen Stuhls verliest eine Erklärung als Entgegnung auf die Betrachtungen der russischen und britischen Vertreter in der letzten Sitzung. Anschließend Verlesung der Instruktionen an die diplomatischen Vertreter Österreichs, Russlands, Preußens und Frankreichs in Neapel , sowie der beigelegten Depeschen. Die Vertreter der Mächte werden darüber informiert, dass der König beider Sizilien noch einen zweiten Brief an seinen Sohn, den duca di Calabria, richten wird.

Protokoll der 9. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-28
L 08

Die Journale der sieben ersten Sitzungen werden in Anwesenheit der Bevollmächtigten der italienischen Höfe verlesen. Der päpstliche Bevollmächtigte, Kardinal Giuseppe Spina , verliest eine Erklärung; Entgegnung des russischen Vertreters Kapodistrias sowie des britischen Gesandten Stewart . Verlesung je einer britischen, sardischen, toskanischen und modenesischen Deklaration.

Protokoll der 8. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-26
L 07

Die Vertreter Frankreichs stimmen den Ergebnissen der vorhergegangenen sechs Konferenzen zu. Der britische Gesandte Stewart erklärt, dass er nicht autorisiert sei, an den Verhandlungen in Laibach/Ljubljana teilzunehmen. Die Vertreter der Mächte beschließen, umgehend mit der Redaktion der Instruktionen für die österreichischen, französischen, preußischen und russischen diplomatischen Vertreter in Neapel zu beginnen. Der neapolitanische Gesandte Ruffo kündigt an, dass der König beider Sizilien den duca di Gallo zu sich rufen wird, um ihm jene Befehle zukommen zu lassen, die sich aus der Sitzung vom 22. Jänner ergeben. Die Vertreter der Mächte beschließen, die Bevollmächtigten der italienischen Höfe zur nächsten Sitzung zuzulassen und ihnen die Journale der vorhergehenden Sitzungen zukommen zu lassen.

Protokoll der 7. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-25
L 06

Der neapolitanische Gesandte Ruffo übermittelt das Schreiben des Königs beider Sizilien an seinen Sohn. Die Gesandten der Mächte informieren Ruffo , dass die diplomatischen Vertreter in Neapel Instruktionen betreffend den Stand der Verhandlungen erhalten werden. Ruffo unterrichtet die Gesandten von der Absicht des Königs, Marzio Mastrilli , duca di Gallo , vor die Konferenz zu bitten.

Protokoll der 6. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-22
L 05

Der neapolitanische Gesandte Ruffo verliest eine Erklärung des Königs beider Sizilien, in welcher dieser ankündigt, seinen Sohn, Francesco /Franz, duca di Calabria , über die aktuelle Situation und die Gefahr eines Kriegs für das Königreich beider Sizilien zu informieren, sollte sich die innenpolitische Lage nicht ändern. Zudem ersucht der König die Vertreter der Mächte, seine Bemühungen durch an ihre jeweiligen diplomatischen Vertreter in Neapel gerichtete Instruktionen zu unterstützen.

Protokoll der 5. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-19
L 04

Der österreichische Außenminister Metternich informiert den neapolitanischen Vertreter Ruffo über die Haltung der Mächte gegenüber der Regierung des Königreichs beider Sizilien und über deren politische Ziele.

Protokoll der 4. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-16
L 03

Der neapolitanische Gesandte Ruffo informiert darüber, dass König Ferdinand I. nähere Auskünfte über die Absichten der alliierten Mächte wünsche.

Protokoll der 3. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-13
L 02

Der österreichische Außenminister Metternich informiert über die Gespräche, die zwischen dem König beider Sizilien und den in Laibach/Ljubljana anwesenden alliierten Monarchen stattgefunden haben. Alvaro Ruffo wird als Vertreter des Königreichs beider Sizilien bei den Verhandlungen akzeptiert.

Protokoll der 2. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-12
L 16

Die Vertreter Österreichs, Preußens und Russlands beenden ihre Separatkonferenzen mit der Verbreitung mehrerer Zirkulare.

Protokoll der 16. Sitzung (Schlusssitzung) des Kongresses von Laibach

1821-05-12
L 15

Die Vertreter der Mächte beschließen, die Verhandlungen in Laibach/Ljubljana zu beenden und sich in zwei Jahren in Florenz erneut zu einem Kongress zu versammeln.

Protokoll der 15. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-02-26
L 14

Die Vertreter Österreichs, Frankreichs, Preußens und Russlands übermitteln ihre Beurteilung der vom König beider Sizilien geplanten Reformen in seinem Herrschaftsgebiet.

Protokoll der 14. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-02-22
L 13

Die Vertreter Sardinien-Piemonts, der Toskana, des Kirchenstaats und Modenas übermitteln ihre Beurteilung der vom König beider Sizilien geplanten Reformen in seinem Herrschaftsgebiet.

Protokoll der 13. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-02-21
L 12

Erklärungen der Vertreter des Kirchenstaats, der Toskana und Modenas hinsichtlich der österreichischen Denkschrift betreffend die militärische Okkupation des Königreichs beider Sizilien. Der neapolitanische Gesandte Ruffo informiert die Vertreter der Mächte über die vom König beider Sizilien beschlossenen Reformen in seinem Herrschaftsgebiet.

Protokoll der 12. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-02-20
L 11

Der österreichische Außenminister Metternich verliest eine Denkschrift betreffend die militärische Okkupation des Königreichs beider Sizilien. Die Vertreter Russlands, Preußens, Frankreichs, Großbritanniens, Sardinien-Piemonts, der Toskana und Modenas nehmen dazu Stellung.

Protokoll der 11. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-02-02
L 10

Die Vertreter der Mächte informieren den duca di Gallo über die Beschlüsse der alliierten Kabinette hinsichtlich der aktuellen Lage im Königreich beider Sizilien.

Protokoll der 10. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-30
L 01

Die Vertreter der Mächte einigen sich über die äußeren Formen, die bei den Verhandlungen in Laibach/Ljubljana zu beachten sind und beschließen, die in Troppau/Opava angewendeten Formalia beizubehalten.

Protokoll der 1. Sitzung des Kongresses von Laibach

1821-01-11
A 09

Die Vertreter der alliierten Mächte autorisieren den britischen Gesandten Wellington , die Vereinbarungen, die mit den Bankhäusern Hope & Comp und Baring & Comp. hinsichtlich der französischen Entschädigungszahlungen getroffen wurden, im Namen der alliierten Mächte zu unterzeichnen. Der Großherzog von Baden wendet sich betreffend offener familiärer und territorialer Angelegenheiten an den Kongress. Beratung über die zukünftige Rolle der Mächte in Europa und über die Frage, wie sich deren Beziehung zu Frankreich gestalten soll.

Protokoll der 9. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-12
A 08

Die Vertreter der alliierten Mächte beschließen, jene Höfe mittels eines Zirkularschreibens über die Konvention vom 9. Oktober 1818 zu verständigen, die dem Zweiten Pariser Frieden beigetreten sind. Das Gesuch des Großherzogs von Hessen betreffend die Annahme der Königswürde wird von den Vertretern der alliierten Mächte mittels eines separaten Protokolls abgelehnt.

Protokoll der 8. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-11
A 07

Die Vertreter der alliierten Mächte schreiben die Grundsätze der in der Sitzung am 8. Oktober 1818 abgeschlossenen Verhandlungen betreffend die französischen Entschädigungszahlungen fest. Der Abzug der Besatzungstruppen aus Frankreich gilt mit der Räumung der Städte Valenciennes und Cambrai als abgeschlossen.

Protokoll der 7. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-09
A 06

Die Vertreter der alliierten Mächte stimmen den vom französischen Premierminister Richelieu in der Sitzung vom 3. Oktober 1818 gemachten Vorschlägen hinsichtlich der Zahlungsmodalitäten der Entschädigungszahlungen zu.

Protokoll der 6. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-08
A 02

Die Vertreter der alliierten Mächte sprechen sich für den Abzug der Besatzungstruppen aus Frankreich aus und fassen den Beschluss, die von Frankreich vorgeschlagenen Grundsätze der finanziellen Entschädigung durch den britischen Gesandten Wellington überprüfen zu lassen.

Protokoll der 2. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-09-30
A 38

Die Vertreter der Mächte regeln die Verlängerung der Zahlungsfrist für Frankreich und beschließen, ein diesbezügliches Protokoll zu verfassen, welches an die Konvention vom 9. Oktober 1818 als zusätzlicher Artikel angehängt wird.

Protokoll der 37. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-19
A 48

Die Vertreter der Mächte beschließen, weiterhin zwischen Spanien und Portugal in der Frage von Montevideo zu vermitteln. In Zukunft wird diese Aufgabe von der Ministerialkonferenz in Paris übernommen.

Protokoll der 46. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-22
A 46

Die Vertreter der Mächte kommen überein, der zivilen und politischen Gesetzgebung betreffend die Juden weiter Aufmerksamkeit zu schenken.

Protokoll der 44. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-21
A 45

Der niederländische König tritt den durch das Protokoll vom 15. November 1818 beschlossenen Maßnahmen betreffend den Bündnisfall bei.

Protokoll der 43/2. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-21
A 44

Die Vertreter der Mächte entscheiden, ein Schreiben von monegassischen Untertanen, welche sich über das durch den Prinzregenten eingeführte Regierungssystem beschweren, an die Vertreter von Österreich, Preußen, Russland und Großbritannien in Paris weiterzuleiten.

Protokoll der 43/1. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-21
A 43

Die Vertreter Russlands verlesen eine Denkschrift betreffend die Haftbedingungen Napoleon Bonapartes auf St. Helena, der sich die Vertreter der anderen Mächte anschließen.

Protokoll der 42. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-21
A 22

Die Vertreter der alliierten Mächte beraten über den Wortlaut des Vertrags zur Quadrupelallianz und erteilen dem britischen Bevollmächtigen Wellington den Auftrag, dem französischen Premierminister Richelieu ausgewählte Dokumente zu übermitteln. Die vorliegende Zusammenfassung der diesbezüglichen Verhandlungen durch die österreichische Delegation hat keinen Einfluss auf die Bestimmungen des Protokolls vom 19. Oktober 1818 .

Protokoll der 22. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-04
A 37

Dem Ansuchen des französischen Premierministers Richelieu nachkommend bewilligen die Vertreter der alliierten Mächte folgende Modifikation der Zahlungsmodalitäten der französischen Entschädigungszahlungen: Verlängerung des Zahlungszeitraums und Ermächtigung der beauftragten Bankhäuser, einen Teil der Wechselbriefe über außerhalb Frankreichs gelegene Orte auszuzahlen.

Protokoll der 36. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-19
A 36

Die Vertreter der Mächte beschließen, den Kindern der ehemaligen Königin von Schweden, insbesondere aber ihrem Sohn Gustav , eine Entschädigung zukommen zu lassen.

Protokoll einer geheimen Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-18
A 35

Präsentation der Ergebnisse der Kommission zur Beratung der durch die alliierte Besatzung entstandenen finanziellen Unzukömmlichkeiten französischer Untertanen. Entschädigungen werden in Aussicht gestellt.

Protokoll der 35. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-16
A 34

Die Vertreter der Mächte redigieren und paraphieren das Protokoll, mit welchem Frankreich wieder in das Konzert der Mächte aufgenommen wird. Anschließend Verhandlung der noch offenen Fragen bezüglich des Territorialkonflikts zwischen Baden und Bayern.

Protokoll der 34. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-15
A 19

Der britische Außenminister Castlereagh berichtet über die Ergebnisse der bereits beschlossenen Maßnahmen zur Abschaffung des Sklavenhandels und übermittelt Vorschläge zu dessen gänzlichem Verbot sowie zur Exekution der bestehenden Gesetze und Verträge. Vertagung der Angelegenheit auf eine der folgenden Sitzungen.

Protokoll der 19. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-24
V V 2

Die Bevollmächtigten verlesen ihre jeweiligen Erklärungen hinsichtlich der Abschaffung des Sklavenhandels und diskutieren Maßnahmen zu dessen Eindämmung. Wellington verliest den Entwurf einer offiziellen Deklaration der Mächte zur Beibehaltung der auf dem Wiener Kongress beschlossenen Grundsätzen zur Abschaffung des Sklavenhandels, der angenommen wird. Verhandlungen über die Einberufung einer Botschafterkonferenz. Hinsichtlich der Anerkennung der Unabhängigkeit der spanischen Kolonien in Südamerika verlesen die Bevollmächtigten Erklärungen.

V. Traite des Nègres et Colonies Procès-verbal der zweiten Sitzung

1822-11-28
V V 1

Auf Initiative Wellingtons fassen die Vertreter der Mächte den Beschluss, eine offizielle Erklärung zur Ächtung des Sklavenhandels abzugeben. Eine weitere Denkschrift Wellingtons befasst sich mit dem Problem der Piraterie im westlichen Antlantik und den Maßnahmen zur Anerkennung der Unabhängigkeit ehemaliger spanischer Kolonien in Südamerika.

V. Traite des Nègres et Colonies Procès-verbal der ersten Sitzung

1822-11-24
A 05

Die Vertreter der alliierten Mächte und der franzöische Premierminister Richelieu verhandeln über die Höhe der Entschädigungszahlungen sowie über deren Zahlungsmodalitäten.

Protokoll der 5. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-03
A 49

Auflösung der Ministerialkonferenz in Paris, die sich mit der alliierten Besatzung in Frankreich befasste. Die Einberufung von Konferenzen betreffend europäische Angelegenheiten wird ad hoc erfolgen.

Protokoll der 47. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-22
A 47

Die Vertreter der Mächte fixieren den Rang der ständig akkreditierten Ministerresidenten; Vorschriften betreffend den ‚Salut de mer’ werden durch die Ministerialkonferenz in London festgelegt.

Protokoll der 45. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-21
A 03

Die Vertreter der alliierten Mächte beschließen nach Prüfung der Grundsätze der finanziellen Entschädigung die alliierten Truppen nach dem Ende des dritten Besatzungsjahres beziehungsweise so früh wie möglich aus Frankreich abzuziehen. Sie behalten sich vor, sich entsprechend Artikel VI. des Bündnisvertrags vom 20. November 1815 regelmäßig zu versammeln, um über die Lage Frankreichs nach dem Abzug der alliierten Truppen zu beraten.

Protokoll der 3. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-10-01
A 29

Die Vertreter der alliierten Mächte stimmen aufgrund der zu erwartenden negativen Auswirkungen auf den Geldverkehr und den Preis der Staatspapiere einer Modifikation der Zahlungsmodalitäten der französischen Entschädigungszahlungen zu und fixieren diese sogleich. Der britische Gesandte Wellington erhält den Auftrag, diesbezüglich erneut mit den Bankhäusern Hope und Baring in Verhandlung zu treten.

Protokoll der 29. Sitzung des Kongresses von Aachen

1818-11-11